Samstag, 12. Dezember 2015

Eine Stadt die verzaubert – New York im Winter und das Rezept für "Snowcaps"


Wer mich kennt weiß, für mich gibt es nur DIE EINE Stadt.
Keine hat mich je so verzaubert und mich in ihren Bann gezogen wie New York.



2005 war ich das erste Mal in der Vorweihnachtszeit in Manhattan.
Ich weiß noch, dass ich die 5 Tage dort gar nicht richtig fassen konnte und immer nur mit offenem Mund durch die hochhausgesäumten Straßen lief, immer einen Blick auf meine Family, damit ich im Großstadttrubel nicht verloren ging.
 

Alles war größer, schillernder und verrückter als ich es mir je erträumt hatte.
Bis heute habe ich in meiner „Erinnerungsbox“ zu Hause, kleine Andenken von meiner ersten New York Reise.

Jeder noch so kleine Erinnerungsfetzen „Big Apple“ erschien mir damals wichtig:
·        Flugtickets
·        Der erste Dollar in meinen Händen
·        Eintrittskarten zum Empire State Building
·        Ein Papp-Becher von Starbucks (damals gab es den nämlich noch nicht hier in jeder Stadt und war ein kleines Highlight)
·        Einkaufstüten von Victoria´s Secret


Sogar den ersten Flanell-Pyjama, den ich mir damals bei Victoria´s Secret gekauft hatte, gibt es noch.
 
Er gehört zu meinen absoluten Wohlfühl-Teilen in meinem Kleiderschrank. Von „hübsch“ kann man mittlerweile wirklich nicht mehr sprechen.
Nach 10 Jahren und gefühlten 1000 Waschgängen sieht das gute Stück mehr als mitgenommen aus. 
Meine Mutter musste ihn sogar mehrfach zusammen nähen, sonst wäre er wohl auseinander gefallen. Aber ich bringe es einfach nicht übers Herz, ihn in die Tonne zu schmeißen, außerdem ist es so ziemlich das bequemste Kleidungsstück was ich besitze!


Aber zurück zu New York…
Nach 2005 bis heute, hat es mich sage und schreibe sechsmal in den Big Apple verschlagen.
Jahr für Jahr konnte ich den Winterangeboten von Singapore Airlines nicht wiederstehen und flog im Januar/Februar zu Schäppchenpreisen in die City.




Viele fragen mich, ob es nicht mit der Zeit etwas langweilig ist, wenn man es schon so oft gesehen hat.

Aber eines kann ich versichern:
Für mich gibt es keinen schöneren Blick als der von der Aussichtplattform des Rockefeller Centers.
Bei Sonnenuntergang, wenn sich langsam die Stadt in ein Lichtermeer verwandelt und die untergehende Sonne sich in den Fenstern der Hochhäuser spiegelt. Alleine für diesen Blick würde ich sofort wieder meine Koffer packen und nach New York fliegen!!!!



Letztes Jahr habe ich Manhattan zum ersten Mal mit Alex bereist und wir sind im tiefsten Schnee durch den Central Park spaziert. Noch so ein Erlebnis was ich in meinem Leben nie mehr missen möchte. 





Und jetzt in der Vorweihnachtszeit überkommt mich wieder diese New York Sehnsucht. Ich sitze mit meinem verwaschenen Victoria´s Secret Pyjama auf der Couch, lausche den Frank Sinatra Christmas Songs und sehe mir unsere Urlaubsbilder vom letzten Jahr an. 





Passend dazu kam das Buch „New York Christmas – Rezepte und Geschichten“ von Lisa Nieschlag und Lars Wentrup auf den Markt. Für einen Moment nahmen sie mich für einen Ausflug mit ins verschneite und vorweihnachtliche Manhattan. Mit wunderschönen Bildern, 50 Rezepten und kleinen Geschichten ist jeder dem Big Apple ganz nah!





Auf Instagram erlebte das Buch einen riesen Hype und war im Handumdrehen vergriffen. Mittlerweile bekommt man keines der Bücher mehr online. Mit Glück höchstens noch in der ein oder andere Buchhandlung!




Als ich die leckeren Rezepte gelesen habe, sprachen mich zu allererst die hübschen „Snowcaps“ an.


Die hübschen Tannenbaum-Servietten gibt es von Tafelgut beim Bellissimo Webshop zu kaufen!
Die Schokokekse sollen an mit Schnee bedeckte Gipfel erinnern und sehen nicht nur schön aus, sondern schmecken ganz herrlich schokoladig.
Für alle die noch für Weihnachten ein leckeres Rezept suchen, ich kann die „Snowcaps“ nur weiterempfehlen. Es ist mal was ganz anderes als die klassischen Weihnachtsplätzchen!!


Ich habe mich sehr genau an die Angaben aus dem Rezeptbuch gehalten, habe allerdings die Zutaten verdoppelt, sodass meine Mengenangaben jetzt ca. 30 Kekse ergeben!

Viel Spaß beim Backen und euch allen ein zauberhaftes Weihnachtsfest mit euren Liebsten und bereits jetzt einen guten Rutsch ins Jahr 2016…




ZUTATEN für Snowcaps:
200 g Zartbitterschokolade (mit 70 % Kakao von Lindt)
80 g Butter
4 Eier
120 g feiner Zucker
240 g Mehl
2 EL Kakaopulver
1 TL Weinsteinbackpulver
2 TL Zimt
1 Prise Salz
Mark von 2 Vanilleschoten
Puderzucker für die äußere Schicht

So geht´s:
Die Schokolade zusammen mit der Butter über heißem Wasser schmelzen und danach abkühlen lassen.

Die Eier mit dem Zucker gut schaumig rühren und danach mit der abgekühlten Schoko-Butter-Mischung vermengen.

In einer Schüssel Kakao, Mehl, Backpulver, Zimt und Salz vermischen und dann zur Schokoladenmischung hinzufügen. Alles gut in der Rührmaschine vermischen und das Vanillemark unterheben. Die Mischung ist sehr klebrig und muss jetzt für 2 Stunden in den Kühlschrank.

Danach den Backofen auf 180 Grad vorheizen. Den Puderzucker in einen tiefen Teller sieben und aus dem Teig walnussgroße Kugeln formen und darin wälzen. Es soll eine dicke Schicht entstehen!
Die Snowcaps mit Abstand, auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech, legen und für ca. 15 Minuten backen. Anschließend gut auskühlen lassen.

Nicht erschrecken, die Masse ist beim Kugeln formen immer noch recht klebrig, aber das soll so sein! 






Lasst es euch schmecken!!!

Samstag, 14. November 2015

Ankleidezimmer in „Wolken in rosé“ – Der Alpina Produkttest


Jetzt wohnen wir gerade mal seit März offiziell in unseren vier Wänden und doch könnte ich schon wieder die ein oder anderen Änderungen vornehmen. Streichen ist ja sowieso eine meiner Lieblingsarbeiten. Ich denke es liegt daran, dass man am Ende wirklich eine Veränderung sehen kann, so á la „Da siehst du, das hab ich gemacht“.
Während wir in unserer Wohnung entweder die Wände in Weiß oder dezenten grau/braun Tönen gehalten haben, hatte ich damals beim Ankleidezimmer irgendwie ein „Mint-Tick“ und fand die Wandfarbe wahnsinnig hübsch.
Aber schon nach kurzer Zeit, fand ich das blasse blaugrün nicht mehr so doll. Ich fand das Ankleidezimmer wirkte immer etwas kühl, da alle Möbel darin weiß sind. So wusste ich auch nie so recht etwas mit dieser kahlen Wand anzufangen und habe sie seither auch einfach leer gelassen. 


Wie gerufen kam also die Produkttestaktion von Alpina!
So durfte ich mir vor kurzem eine der neuen Feinen Farben aus dem Sortiment aussuchen.
Und „Weil ich ein Määääädchen bin“ und das ja auch irgendwie mein Ankleidezimmer ist, habe ich mich spontan für den zarten „Wolken in rosé“ Ton entschieden. 


Diese Farbe wurde auf der Alpina-Homepage so wunderschön umschrieben (ich übernehme mal den Originaltext):
Die sachliche Erklärung für ein einzigartiges Schauspiel des Himmels: Roséfarbene Wolken entstehen, wenn das Licht der tiefstehenden Sonne durch Streuung an kleinsten Luft-, Staub- und Wassermolekülen „gerötet“ und durch mittelhohe Wolken diffus reflektiert wird.

Und hinzu kam noch die zauberhafte Umschreibung der Farbpersönlichkeit:
Ein verträumter – aber durchaus erwachsener – Romantiker: Zwar hat der Ton ein sanftes feminines Wesen, doch statt sich betont lieblich zu geben, präsentiert diese grau nuancierte Rosé-Schattierung gerne ihre tiefsinnige, klassische Seite.

Da dachte ich gleich „Jaaaa…das alles bin und will ich“. Und ich hatte sofort, für die bisher kühle Wand, eine Eingebung, wie ich diese später gestalten könnte. Würde sagen das ist doch dann ein Volltreffer, wenn man mit der Farbwahl auch sofort Ideen für die spätere Umsetzung hat. 

Gesagt getan. Kurze Zeit später kam ein riesiges Paket von Alpina mit allem enthalten was man so zum Streichen benötigt.
Ich muss dazu sagen, dass wir damals unsere Wohnung nur mit Alpina-Farben gestrichen haben (außer das Mintgrün…*haha*) und ich schon vorab von deren Farben überzeugt war. Auch das neue „Wolken in rosé“ lies sich super auftragen, da die Farbe weder zu dünn noch zu dick ist und deshalb auch nicht spritzt. Ich habe die Wand zweimal gestrichen, damit auch wirklich alles schön gleichmäßig aussieht.




Um die Farbe auch noch mal auf einer der anderen Wände wieder zu finden, habe ich (okay, hat Alex die Streifen dafür so schön abgemessen/abgeklebt und ohne ihn würde es wahrscheinlich aussehen wie Kraut und Rüben). Jedenfalls haben wir an der gegenüberliegenden Wand nochmals Streifen in der gleichen Farbe gestrichen. Als Tipp: Ich habe zuerst die Streifen weiß vorgestrichen, damit die Farbe in die Abklebeband-Ränder laufen konnte und ich so beim rosafarbenen Anstrich schöne Kanten beim abziehen hatte. 


 


Ich finde das Ankleidezimmer kann sich wirklich sehen lassen und wirkt jetzt viel gemütlicher als vorher.


Zu den Alpina Farben muss ich sagen, dass sie wahnsinnig ergiebig sind. Ich habe zwei 2,5 l Eimer geschickt bekommen und habe für das Zimmer gerade mal 2/3 eines Eimers gebraucht.

Mein Fazit: Schon vorher sind für uns eigentlich nur die Alpina-Farben in Frage gekommen und nach dem Produkttest hat sich dies nochmals verstärkt. Außerdem finde ich, hat Alpina die schönsten Farbmischungen und diese sehen am Ende auch wirklich so aus wie versprochen!


Hoffe euch gefällt die „Verwandlung“ meines Ankleidezimmer so gut wie mir.

Mein Projektboard und die der anderen „Stilprofis“ von Alpina könnt ihr euch übrigens auch hier nochmals anschauen. Es sind wirklich tolle Vorher-Nachher-Überraschungen dabei!

Liebe Grüße Seli

Dienstag, 3. November 2015

Das Damenzimmer Bruchsal – Ein Mädlsabend der besonderen Art


Was ist die perfekte Kombination für einen gelungen Mädlsabend?
Sekt, Knabbereien und natürlich Shopping!

An einem Freitagabend um 19 Uhr öffnete uns die liebe Anna vom Damenzimmer in Bruchsal ihre Türen.
Denn sie hatte mich und meine 3 Besten außerhalb der Öffnungszeiten zum Shoppen, Tratschen und Sekttrinken eingeladen.


Wer das Damenzimmer in Bruchsal noch nicht kennt: Dort gibt es auf 2 Etagen alles was das Damen-Herz höher schlagen lässt.
Von Marken wie Miss Étoile, Mea Living und Karsilnikoff bis hin zu wunderschönen Schals und Ponchos.

 
Also drückten wir uns kurz vor 19 Uhr die Nasen am Schaufenster des Damenzimmers platt.
Denn seit neustem hat Anna die wunderschönen Lederhandtaschen von der Marke „Gräs|chen“ im Verkauf. HANDTASCHENLIEBE auf den ersten Blick!!!

 
Viele der vorbeilaufenden Passanten dachten wohl, wir starten gleich einen Einbruch, weil 4 Frauen vor einem geschlossenen Geschäft standen und wir auch keine Anzeichen zum Weiterlaufen machten.

Zum Glück öffnete uns Anna dann das Damenzimmer und keiner hatte die Polizei aufgrund verdächtiger Personen alarmiert.

Im unteren Bereich des Ladens stießen wir mit einem Glas Sekt auf den Abend an und bekamen süße Leckereien zum Einstieg.
Danach konnte unsere ganz private Shopping Tour beginnen.

Ich hatte mich bereits beim Reinkommen in die hübschen Miss Ètoile To-Go Becher verguckt. Schon eine Weile will ich, der Umwelt zuliebe, auf die Pappbecher von To-Go Kaffees verzichten. Jetzt habe ich immer meinen eigenen Becher dabei und kann diesen mit Kaffee auffüllen lassen.



Auch meine Mädls sind alle fündig geworden und so wanderten neben Schals, Tassen und Postkärtchen auch schon die ersten Weihnachtsgeschenke in die Einkaufstüten. Die hübschen Gräs|chen Handtaschen, welche auch noch so zuckersüße Namen wie „Fräulein Helene“ und „Fräulein Lotta“ tragen, werden definitiv auf dem ein oder anderen Weihnachtswunschzettel von uns landen.
Und wahrscheinlich gönne ich mir eine der „Fräuleins“ sogar selbst zum Weihnachtsfest, denn ich habe es mir angewöhnt, mich selbst einmal an Weihnachten zu beschenken (ich weiß ja am besten, was mir gefällt *zwinker*).



Das Außergewöhnliche am Damenzimmer, man kann dort auch ähnlich wie bei „Dawanda“, selbstgemachte Dinge zum Verkauf anbieten. Anna vermietet nämlich Regale in ihrem Laden und so gibt es viele, ganz individuelle Produkte zu sehen.
U.a. haben es mir ja die Sachen von „La belle vie“ angetan, hier kann man auch z.B. für Hochzeiten, personalisierte Streichholzschachteln, Cupcake-Topper und Postkarten anfertigen lassen. Mein Favorit: Der schöne Tischkalender für 2016.



Und jeder der sich jetzt denkt „Hey, so einen privaten Mädlsabend würde ich auch gerne mal machen“.
Anna vom Damenzimmer bietet diesen jetzt für alle Interessierten an.

Seit Mai diesen Jahres gibt es das Damenzimmer auch in Weingarten und auch hier wurde wie in Bruchsal mit viel Liebe zum Detail eingerichtet.
Kleine Regale wurden durch weiße Weinkisten geschaffen und Geschirrschränke im Landhausstil sowie eine kleine Sitzecke machen das Damenzimmer zu einer Art gemütlichem Wohnzimmer in dem man gerne bleiben möchte.



Liebe Anna,
an dieser Stelle nochmals herzlichen Dank für den schönen Abend bei dir!
Wir hatten ganz viel Spaß und sind alle deinen neuen Gräs|chen Taschen verfallen!!

Liebste Grüße
Seli