Samstag, 25. April 2015

Reisebericht: First stop - DUBAI



Nach wundervollen 16 Tagen Urlaub, sind wir wieder zurück im „Ländle“. Und was soll ich sagen: WOW ich bin immer noch beeindruckt von den traumhaften Momenten die wir erlebt haben.
Aber fangen wir heute mal mit unserem ersten Reiseziel Dubai an.
Ich muss ja sagen ich war seeeeeeeehr skeptisch. Dubai war nie eins meiner favorisierten Ziele. Ich dachte nach New York wird mich keine Stadt je wieder so faszinieren. Aber Dubai hat mich einfach mal so „UMGEHAUEN“. Und mit umgehauen meine ich, dass ich sicher nicht zum letzten Mal dort war!!!

Burj Khalifa - Gar nicht so einfach dieses Gebäude komplett auf ein Bild zu bekommen!
Wir sind von Frankfurt aus mit Emirates nach Dubai geflogen und Dubai haben wir eigentlich nur mit ins Programm genommen, weil man da um auf die Malediven zu kommen, zwischenlanden muss. Und wenn man schon mal dort ist, dann kann man ja auch gleich ein paar Tage Dubai mitnehmen.
Richtig viele Erwartungen hatte ich bis dahin an die Stadt nicht und was man da so alles machen kann auch nicht. Vorab haben wir uns nur ein 2-Tägiges Ticket für den Hop-on Hop-off Bus gebucht und uns an einem Abend in der Skyview Bar im Burj al Arab einen Tisch reserviert. 

Ich liebe diese Blumen! Der Duft strömte einem immer mal wieder in die Nase.

Beeindruckend war auch die Fontänen-Show vor dem Burj Khalifa.
Da wir bei Städtereisen kein Luxushotel brauchen, haben wir ein günstiges Hotel (Citymax Hotel al Barsha) gebucht. Das Hotel lag super zentral und wir mussten nur über die Straße gehen und waren in der Mall of Emirates. Das Hotel war jetzt nicht spektakulär (daher auch keine Fotos) aber es hat für die 4 Tage Dubai voll ausgereicht. Bei einem längeren Aufenthalt würde ich auf jeden Fall ein besseres Hotel buchen!

Skyline Dubai Marina vom Dhau aus.
Weil wir sonntags abends recht spät in Dubai ankamen, haben wir noch einen kleinen Rundgang durch die Mall of Emirates gemacht (juhu Victoria´s Secret etc. gibt’s hier auch) und uns einige Euros in Dirham gewechselt.

Mall of Emirates
Am nächsten Tag gings dann gleich los mit der „Big Bus Tour“. Hier gab es verschiedene Strecken mit Zwischenstopps an denen man ein- und aussteigen konnte (Karte).
Durch eine deutsche Tonspur bekam man über Kopfhörer alles Wissenswerte über die Stadt erzählt.

Unser Gefährt durch Dubai - Also der Bus, nicht der Audi ;-)
Besonders beeindruckt war ich vom Stadtteil Dubai Marina. Ein toller Kontrast zu Hafen und Strand war die schöne Skyline. Bei einer Dhau-Fahrt konnten wir so auch die Hochhäuser vom Wasser aus betrachten.



Und in Dubai ist alles sooooo sauber!! Ich bin ja richtig empfindlich was öffentliche Toiletten und so angeht. Echt, das ist so schlimm bei mir. Wenn ich weiß, dass es wo nicht richtig sauber ist, dann pfetze ich lieber so lange bis es irgendwo ein sauberes Klo gibt…
Aber mein Gott habe ich Dubai geliebt. Ich glaube keine Stadt ist so clean wie diese. Ich war quasi im „sauberen Toiletten-Himmel“!



Auf der Bustour sind wir dann auch auf Dubai – The Palm gefahren. Die künstlich aufgeschüttete Palmeninsel beherbergt eines der spektakulärsten Hotels der Welt: Das Atlantis-Hotel.
Und ohne Witz, das Hotel ist echt bald ne Stadt für sich!! Was die da alles bieten…ich bin immer noch baff. Mit unserem Busticket hatten wir kostenlosen Eintritt in das dortige Aquarium „Lost Chambers“. Wirklich alles sehr hübsch umgesetzt, mit einem Touch „Disneyland“!


Überhaupt ist natürlich alles sehr künstlich und das Motto „weniger ist mehr“ gibt es in Dubai nicht!
Von den Einkauf-Malls mal ganz zu schweigen. Ich dachte nach Amerika haut mich in dieser Hinsicht nix mehr um, aber sowas habe ich noch nicht gesehen! Die Mall of Dubai ist sooo groß, dass wir uns mehrmals darin verlaufen haben und auch da gibt es ein riesiges Aquarium, einen spektakuläre Wasserfall im Inneren den Mall und und und!!! Ich komme beim Schreiben schon ganz außer Atem weil ich immer noch leicht überwältig von den ganzen Eindrücken bin. 


Und verdammt haben die da alle Kohle. So viele Chanel, Louis Vuitton, Prada und Gucci-Handtaschen auf einmal sind mir noch nicht über den Weg gelaufen! Naja wenn man es so betrachtet, dann können die Frauen meistens auch nur ihre Taschen präsentieren, der Rest steckt ja unter dem Abaya-Gewand (Schwarzes Übergewand) welches sie überziehen von daher verständlich, wenn sie dann mit einer 5.000 € Tasche durch die Gegend spazieren.

Coole Bars, Restaurants und Cafes gibts hier an jeder Ecke...
Groß, größer, Dubai zeigen auch die vielen Luxushotels die man dort vorfindet. Eines der bekanntesten Hotels ist das segelförmige „Burj al Arab“ welches auf einer kleinen Insel ins Meer gebaut wurde.
Der Zutritt zum Hotel wird allerdings nur durch ein dort gebuchtes Zimmer oder eine Reservierung in einem der Restaurants/Bars gewährt.
 
Burj al Arab am Abend
Wir haben uns deshalb vorab einen Tisch in der Skyview Bar des Hotels gebucht. Mit unserem Zahlencode durften wir hinter die Absperrung und hinein in das sagenumwobene 7 Sterne-Hotel.
Für mich kam dann aber eher der „Von außen Hui von innen Pfui“ –Effekt.

Es mag ja Leute geben denen sowas gefällt...meinen Geschmack hat es leider gar nicht getroffen!
Soviel Geschmacksverirrung auf einen Haufen habe ich noch nicht gesehen. Ich weiß gar nicht wie ich es beschreiben soll, aber für mein Empfinden war es einfach too much von allem. Zuviel gold, zuviel Kitsch, zuviel Farbe, zuviel Etepetete! Wir wurden dann auch gleich von einer wichtigen Empfangsdame angesprochen und uns wurde erklärt in welchem Bereich wir uns bewegen dürften. Eigentlich war es nur die Lobby und dann der Fahrstuhl zur Bar. WOW^^
 
Wir also zum Fahrstuhl und hoch in die Skyview Bar mit Panorama-Blick über Dubai. Ja von wegen. Unsere Sicht war aufs Meer und somit bei Nacht gleich null. Ich sollte auch noch erwähnen, dass man in der Bar pro Person einen Mindestumsatz haben muss und dieser liegt bei 80 €.
Wer mich kennt weiß, dass ich jetzt nicht der Alkoholfan bin und hab deshalb einen alkoholfreien Cocktail (also Fruchtsaft) für umgerechnet 30 € getrunken. Und der war noch nicht mal besonders lecker.

Fruchtsaft für 30 €
Und weil ich keine Lust hatte, das restliche Geld nur für unleckere Cocktails zu verschwenden hab ich mir gleich mal einen Snack für stolze 40 € geordert. Und ich muss sagen DAS WAR LECKER…
Garnelen in Knuspermantel mit Dips. Aber bei 40 € war das auch zu erwarten!

Mhhh lecker :)

Jedenfalls hatten wir trotz allem einen tollen Abend, weil wir uns teilweise auch einfach nur noch über alles lustig gemacht haben! 


Ich kam mir noch nie so fehl am Platz vor wie dort. Die Kellner waren übertrieben zuvorkommend, dass ich immer Angst hatte etwas falsch zu machen. Neben uns saß ein Araber der die Kohle grad so rausgeknallt hat. Es war einfach irgendwie surreal. Kann ich’s empfehlen NEIN, außer ihr habt einen Goldesel zu Hause, aber selbst dann würde ich da nicht mehr rein wollen. 

Dann doch lieber eine lockere Atmosphäre wie in der Rooftopbar „Level 43“ mit unglaublicher Sicht auf die Skyline. Durch Zufall bekam ich über Instagram den lieben Tipp zu dieser Dachterrasse und diesem sind wir auch gleich gefolgt. Die Bar im Sheraton Hotel war uuuunglaublich toll. 


Wir haben einen Platz mit direktem Blick über die Stadt gehabt. Kein Mindestumsatz, lockere Kellner, keine störende Scheiben zum fotografieren und DIESER BLICK!! 

Ich bin immer noch in diesen Ausblick verliebt!!

Nach diesem Abend war ich vollends von Dubai überwältigt.

Ich könnte noch weiter und weiter schreiben, so viele Eindrücke und Erlebnisse wie wir in den 4 Tagen dort hatten!
Aber nach Dubai folgte ja noch Meeru Island Resort & Spa auf den Malediven und da hatte ich dann wirklich keine Worte mehr.
DAS PARADIES HAT EINEN NAMEN!!!

Mehr dazu auf meinem nächsten Blogeintrag!!!

Bedanken möchte ich mich mal an dieser Stelle bei den Damen von der "Reise Börse Bretten" welche zum wiederholten Male den perfekten Urlaub für uns organisiert haben! DANKE!!!

Liebste Grüße Seli

Samstag, 4. April 2015

Ich bin dann mal weg... - Dubai & Malediven


„Heissgeliebtes“ macht Urlaub!

Denn Alex und ich sind „Reif für die Insel“:
Nach den Renovierungsarbeiten in der Wohnung und dem Umzug gönnen wir uns eine Verschnaufpause! Deshalb befinden wir uns für eine Weile HIER :)

Da sich die Internetverbindung auf Meeru Island in Grenzen halten wird, habe ich beschlossen, auch den Blog für diese Zeit ruhen zu lassen und mich ganz dem Inselfeeling hinzugeben!


Okay okay, das ein oder andere Bild wird sicherlich auch während unserem Urlaub zu Instagram und Facebook finden ;)

Jedenfalls folgt am Samstag, den 25. April dann der erste Reisebericht hier auf meinem Blog!



Ich hoffe, dass ich gaaaaaaaaaaaanz viele Sonnenstrahlen mit nach Hause bringen kann!

Liebe Grüße
Seli

Mittwoch, 1. April 2015

Ein Mädchentraum - Das Ankleidezimmer



Viele von euch haben es schon gesehen, aber ich wollte es trotzdem noch auf meinen Blog stellen. Unser Ankleidezimmer.

Ich glaube es ist der Traum einer fast jeden Frau, ein ganzes Zimmer nur für Schuhe und Klamotten zu haben.
So ist das auch bei mir gewesen. Glücklicherweise haben wir genug Platz und hatten auch noch ein Zimmer frei, welches wir jetzt als Ankleidezimmer nutzen.
Am Anfang war ich skeptisch, ob für Alex Zeugs auch noch Platz bliebe oder ob er seine Sachen weiterhin in seinem Schrank lassen muss, doch irgendwie kam es ja dann doch etwas anders.


Vor dem Umzug habe ich gewaltig ausgemistet und mit gewaltig meine ich einen radikalen Rausschmiss all derer Klamotten, die sich in den letzten Jahren in meinem Kleiderschrank gaaaanz unten im Stapel versteckt haben. Als ich mit dem Ausmisten angefangen habe, stieß ich wirklich auf einige Stücke, an deren Kauf und Existenz ich mich nicht mal mehr erinnerte. Ein klares Anzeichen für „Shopping-Demenz“!




Da viele Kleidungsstücke in sehr gutem Zustand waren, habe ich verschiedene Stapel gemacht:
> Wegschmeißen
> Spenden
> Verkaufen
> Behalten

Nach sechs New York Trips und einigen anderen USA-Reisen ist da so einiges zusammengekommen in meinem Schrank.
Vieles ist auch auf „Kaufwahn“ in den USA zurückzuführen…ich war jung, New York-Unerfahren und die Preise soooooo verlockend! Ein Schnäppchen jagte dort das andere.






Ich weiß noch wie ich damals zum ersten Mal (2006) in einen Abercrombie & Fitch Store in New York ging, hier in Deutschland war die Marke noch nicht bekannt:
Schlange stehen, um dann von halbnackte Jungs am Eingang begrüßt zu werden, gedimmtes Licht im Store, ein Duft den man die halbe 5th Avenue entlang riechen konnte und tolle Musik mit Beachfeeling. Verdammt die hatten mich mit 17 Jahren aber sowas von an der Angel!
Als mich dort das erste Mal ein attraktiver Verkäufer mit „Hey, what's going on?!“ ansprach, bin ich mit knallrotem Kopf weitergelaufen!
Dass die das zu jedem sagen, war mir damals natürlich noch nicht klar :D
HALLOOO ICH KOMM VOM DORF!


Heute mache ich um den Laden einen großen Bogen und die Klamotten habe ich über Ebay verkauft.
Als wir letztes Jahr im A&F Store NY nur das Herrenparfüm kaufen wollten, war ich von den „Hot Guys“ einfach nur noch angenervt.
„Jaaaa, what going on dich doch selber“ und „Nein ich follow euch überhaupt nirgends hin“. Tja, so ändern sich die Zeiten!


Aber Zeiten ändern sich und Geschmäcker ändern sich…so wurde aus dem Behalten-Klamottenstapel auch nur noch ein Häufchen (Elend)!
Dementsprechend leer war auch das Ankleidezimmer. Also hat Alex angefangen seine Kleidung einzuräumen und ich wusste wirklich nicht, wie viel Zeugs ein Mann haben kann!
Ich war echt schockiert! Somit ist aus MEINEM Ankleidezimmer jetzt doch ein "UNSER" geworden.
Die besten Plätze im Zimmer hab ich mir aber gesichert, so auch die Kleiderstangen. Damit es etwas ordentlicher aussieht, habe ich auch nicht alles komplett zugehängt sondern vieles in den Schubladen verstaut. Meine ganzen Sommerkleider hängen außerdem in Alex altem Schrank.


Das PAX System von Ikea ist wirklich genial und meine ersten Bedenken, ob denn alles mit dem Abholen und Aufbauen klappt, waren unbegründet.
Wir haben uns sogar ohne Probleme bei Ikea einen Anhänger genommen, der für die ersten 3 Stunden auch kostenlos war.

Meine Schmuckstücke gut sortiert.

Da man beim PAX System alle Teile selbst zusammen stellen kann, entspricht der Kleiderschrank ganz den individuellen Bedürfnissen und kann von Zeit zu Zeit auch nochmal angepasst oder verändert werden. In der Mitte des Raumes haben wir zwei BRIMNES Kommoden Rücken an Rücken gestellt, sodass ein Block entstanden ist und dieser nochmal viel Stauraum bietet.
Durch die herausziehbare Hosenaufhängung hat man alle Teile auf einen Blick und muss keinen Hosenstapel durchwühlen.



Ich bin wirklich leicht verliebt in unseren „Walk in Closet“ und würde diesen so schnell nicht mehr hergeben!

Liebe Grüße Seli

P.S. Ich entschuldige die eher mittelmäßigen Bilder, aber das Licht war einfach durch das trübe Wetter so schlecht :-/