Samstag, 30. Mai 2015

Pflaumen-Blätterteigrosen - Sweet & Easy



Irgendwie rennt momentan die Zeit einfach so davon.
Ein Termin jagd den nächsten und ich muss wirklich sehen, dass ich in der Eile noch die Blogeinträge vorbereite.
Es macht mir wirklich riesig Spaß und die positive Resonanz, die ich von so vielen bekomme, freut mich soooo soooo sehr!
Also erst mal danke an euch, dass ihr meinen Blog so fleißig verfolgt, mittlerweile sind es sogar über 10.000 Seitenbesuche hier!


Seit „heissgeliebtes“ bin ich auch das erste Mal bei Instagram unterwegs. Und vielleicht ist es gut, dass ich es erst mit dem Blog entdeckt und lieben gelernt habe, denn mittlerweile bin ich richtig süchtig danach!
Negatives über Social Media hin oder her, aber es gibt so viele nette Menschen die mir bei Instagram begegnet sind und die so viel Herzblut in ihre Bilder stecken, dass es wirklich der Wahnsinn ist!

Falls ihr mal Lust und Zeit habt, dann schaut doch unbedingt mal bei Ulrikes Account withehome vorbei, sie gehört mit zu meinem liebsten Instagrammerinnen. Ihre Bildergallerie ist ein Traum und mit ganz viel Liebe gestaltet!
Und hier bei der lieben KochzereMoni und ihren Food-Pics läuft einem sofort das Wasser im Mund zusammen und ich bekomme immer Hunger!
Hach, ich liebe Instagram einfach!


Wie ihr seht, geht’s bei mir heute aber auch noch um diese kleinen leckeren Kunstwerke!
Und es sieht wirklich viiiel schwerer aus als es ist!
Die Pflaumen-Blätterteigrosen kann man auch mit Äpfeln machen, aber da Alex eine Apfelallergie hat, hab ich das mal lieber sein lassen!

Ihr brauch (für 7 Rosen):
> 1 Rolle Blätterteig
> Ca. 5-6 Pflaumen
> 1 Päckchen Vanillezucker
> 1 Eigelb
> Muffinformen
> Puderzucker zum Bestäuben

Schritt 1:
Pflaumen waschen, halbieren und in dünne Scheiben schneiden.
Den Backofen auf 180 Grad (Umluft) vorheizen.

Schritt 2:
Den Blätterteig entrollen und der Länge nach in 7 gleichgroße Streifen schneiden.
Die Pflaumenscheiben dann ebenfalls der Länge nach nebeneinander, leicht überlappend, auf die Blätterteigstreifen legen (siehe Muster).

Muster wie die Pflaumenscheiben auf den Blätterteig gelegt werden muss.
Schritt 3:
Die Pflaumen mit Vanillezucker bestreuen, das Eigelb verquirlen und die Teigenden damit bestreichen.
Den Teig mit den Pflaumen vorsichtig aufrollen und die Enden fest andrücken und dann komplett mit Eigelb bepinseln.

Schritt 4:
Zum Schluss die Rose in eine Muffinform setzen und ca. 15 Minuten goldbraun backen.
Mit Puderzucker bestäuben und FERTIG ist das kleine Kunstwerk!

Ganz liebe Grüße Seli

Samstag, 23. Mai 2015

Ankleidezimmer - Update



Eigentlich wollte ich heute etwas anderes bloggen, aber irgendwie hab ich mich jetzt spontan umentschieden.

Ich habe gedacht, ich mache noch mal ein Update zum Ankleidezimmer. Denn wir waren gestern in Stuttgart und haben uns einen schönen Tag in der Stadt gemacht. Als wir am Hollister-Store vorbeigekommen sind, war dort ein riesen Plakat „15 % auf alles“. 


Joar…ich bin ja wie gesagt kein riiiesen Fan mehr davon, aber wenn man schon mal da ist, sind wir halt doch mal rein. Als wir dann am Eingang standen habe ich das Schild noch mal genauer angeschaut und in klitzekleiner Schrift stand unter den 15 % (für Schüler und Studenten mit Ausweis).
Jeah, soviel zum Thema Rabatt.
Wir also rein. Und dann war ich erstmal überrascht, dass die ziemlich viele schöne Oberteile hatten, die genau nach meinem Geschmack waren.
Und dann hing er da: Ein weißer Spitzen-Poncho! Leider hatte der auch seinen Preis (hier).

New in: Statement-Kette und Poncho
Jetzt war ich ja schon mal genervt, der Laden ist dreistöckig.
Der Poncho hing im EG, Umkleidekabinen waren 1. OG und die Kasse im 2. OG! Wer denkt sich so was eigentlich aus?
In den Umkleidekabinen waren genau 2 Mini-Haken um Klamotten dranzuhängen, meine Tasche und der Rest musste ich auf den Boden pfeffern. Ich merke langsam ich werde alt und diese Art Läden nerven mich, aber da war halt auch der schöne Sommer-Poncho.


Währenddessen war Alex in der Männerabteilung und wurde von den Angestellten gesiezt: „Haben Sie alles gefunden oder kann man Ihnen weiterhelfen (Haha, und so was im Hollister! Wer ist hier alt?).
Jedenfalls haben wir uns dann samt Poncho in den 2. Stock begeben – wir erinnern uns, eine Kasse gab es nur dort. 


Als wir da so an der Schlange standen, vor mir 14 Jährige, hinter mir 13 Jährige, hätte ich das gute Stück am liebsten wieder an die nächste Kleiderstange gehängt. Ich weiß auch nicht wann es passiert ist, dass wir so alt geworden sind?! Ich war die nächste und der Justin-Bieber-Verschnitt an der Kasse beginnt meinen Poncho einzuscannen. Aus Spaß hab ich dann halb lachend gemeint „Ah ich bin übrigens auch Schülerin!“
Justin Bieber kuckt mich an und meint ganz ernst „Hast du deinen Ausweis dabei?“.
Ich: „Äh oh Ausweis, neee *blinzel* den hab ich jetzt vergessen!“.
Ich dachte wirklich nicht, dass ich damit durchkomme, aber entweder der Typ hatte Mitleid oder war einfach nur nett, jedenfalls hat der mir die 15 % Schülerrabatt erlassen und ich war glücklich mit meinem „Spontan-Schnäppchen!


Wie man sieht, soviel hat sich auch gar nicht im Ankleidezimmer verändert. Ich habe mal meine Victoria´s Secret Tasche in den Mittelpunkt gestellt. Mit ein paar Blumen finde ich das eigentlich eine schöne Idee für ein Ankleidezimmer. 

Habt ein tolles langes Wochenende!
Liebe Grüße Selina

Samstag, 16. Mai 2015

Himbeer-Creme-Torte und ein paar persönliche Zeilen...



Tja, die ersten Arbeitswochen liegen wieder hinter mir und ich bin heil froh, dass der Mai so viele Feiertage hat.
Überhaupt ist der Mai eigentlich der tollste Monat im Jahr. Das schöne Wetter tut der Seele einfach gut und als diese Woche das erste Sommergewitter war, standen wir eine ganze Weile im Dunkeln auf dem Balkon und haben das Blitzen und Donnern genossen.


Sommergewitter, das ist einfach was Schönes. Ich verbinde das immer mit einem Gefühl von „behütet sein“, was wohl daran liegt, dass mich meine liebe Oma Liesel als Kind immer in eine Decke eingemummelt hat, wir dann am offenen Fenster saßen und gemeinsam dem Donner lauschten und den Himmel nach dem nächsten Blitz absuchten.
Ich glaube sowas nimmt einem ein Leben lang die Angst vor Unwetter, weil ich es immer mit diesen Momenten in Verbindung bringe und es somit meine ganz persönliche positive Erinnerung ist.


Ich erinnere mich als Kind an viele dieser Momente. Damals lief bei Starkregen auch oft der Keller bei meiner Oma voll und die ganze Nachbarschaft kam mit Eimern vorbei und hat den Keller vom Wasser freigeschöpft.
Es war spannend und beängstigend zu gleich und der einzige Mensch der mich damals beruhigen konnte, wenn die Angst doch mal größer wurde, war meine Oma.

Herrlich diese Erinnerungen bei denen einem ganz warm um´s Herz wird.
Eben jenes Gefühl durchläuft mich bei einem schönen Sommergewitter.

Meine Oma „Lissele“ (wie ich sie immer nannte) ist jetzt schon eine ganze Weile nicht mehr da, aber ich muss trotzdem ganz oft an Sie denken.
Alex hat sie leider nie kennen gelernt und jetzt wo wir zusammen gezogen sind, frage ich mich oft, ob sie stolz auf mich wäre und ihr unsere Wohnung gefallen würde.
Ob sie meinen Kuchen loben würde, den ich gebacken habe oder sie mir noch das ein oder andere Oma-Geheim-Rezept zugeflüstert hätte?


Wenn ich früher mit ihr gebacken habe und ich die Sahne schlagen durfte, dann habe ich mich immer über den Moment gefreut, wenn sie mir die Rührschüssel mit der steifen Sahne über den Kopf gehalten hat.
Dann hat sie mich vorher immer gefragt: „Bist du dir ganz sicher, dass du die Sahne lange genug geschlagen hast? Sollen wirs testen?“.
Manchmal habe ich die Augen zusammen gekniffen, weil ich mir doch nicht ganz sicher war.

Wenn ich heute backe, dann erwische ich mich manchmal wie ich den Oma-Sahne-Check mache und die Schüssel einmal auf den Kopf drehe.

Schön diese kleinen Erinnerungsstücke, die sich bei mir so fest eingeprägt haben.

Über den Kuchen den ich vergangenes Wochenende gemacht habe würde sie sich jedenfalls freuen…


Er ist genau richtig für den Sommer, schön fruchtig und die Farbe bringt gute Laune.

Falls ihr den Kuchen nachmachen wollt, kommt im Anschluss noch das Rezept.
Es ist ein Kuchen den man nicht backen muss, was ich zur Abwechslung mal ganz schön fand.


Zutaten:
> 2 Beutel Götterspeise (Himbeer-Geschmack, zum kochen)
> 125 g Zucker
> 100 g Butter
> 100 g Zartbitter-Schokolade
> 200 g Vollkorn-Butterkekse
> 400 g TK-Himbeeren
> 400 g Doppelrahm-Frischkäse
> 250 g Schlagsahne
> Ggfs. frische Himbeeren und Heidelbeeren (zum Verzieren)

1. Springform leicht mit Öl einfetten. Himbeeren auftauen.

2. Butter und Schokolade schmelzen, Kekse in einen Gefrierbeutel geben und mit einer
    Teigrolle fein zerbröseln.
    Schokobutter und Kekse gut durchmischen, auf den Boden der Springform geben, zu
    einem festen Boden andrücken.
    Ca. 45 Minuten im Kühlschrank kalt stellen.
3. Götterspeise und Zucker in einem Topf mischen. 250 ml Wasser mit einem Kochlöffel
    einrühren. Unter Rühren erhitzen, bis alles gelöst ist. Dabei nicht kochen lassen! Danach
    abkühlen lassen.
4. Himbeeren pürieren, Frischkäse dazu rühren bis alles eine glatte Masse gibt. Danach
    Götterspeise unterrühren.
5. Sahne steif schlagen (Oma-Sahne-Check) und dann ebenfalls unter die Creme heben.

6. Die Creme in die Springform verteilen und ca. 4 Stunden kalt stellen.
7. Torte aus der Form lösen und mit frischen Himbeeren und Heidelbeeren verzieren.


Liebe Grüße
Seli

Samstag, 9. Mai 2015

Lachsfilet mit grünem Spargel im Speckmantel und Sauce Hollandaise



Als wir von den Malediven heim kamen, hatten wir noch eine wunderschöne Urlaubswoche Zuhause.

Obwohl der Urlaub ziemlich perfekt war, habe ich mich wieder wahnsinnig auf unsere eigenen vier Wände gefreut.

Der erste Gang in meinen Lieblingsraum...die Küche war einfach ein Gefühl von „Ankommen“.

Ca. 10 Wochen ist es jetzt her, dass wir in die gemeinsame Wohnung gezogen sind.
Es ist schon irgendwie seltsam wie schnell man sein altes „Zuhause“, in meinem Fall das Elternhaus, hinter sich lässt und sich auch gar nicht mehr so richtig danach zurücksehnt. 
Vielleicht weil das Neue das Richtige ist!?

Ich denke, wenn man ein Gefühl des „Ankommens“ verspürt, dann ist es richtig. 

Ich musste in der letzten Urlaubswoche schon sehr lachen, weil ja meine Mom immer dachte wir müssten verhungern, weil das liebe Töchterlein nicht kochen kann und dann Alex an einem Abend voller Überzeugung meinte, dass er mich jetzt beim perfekten Dinner anmelden würde.  


Was er natürlich NICHT tun wird…(@Alex, das ist die letzte Warnung!!!).

Jedenfalls waren wir nach dem Urlaub ja noch eine Woche zu Hause und beim ersten Einkauf habe ich mich richtig über den frischen grünen Spargel in den Supermärkten gefreut.


Ich also gleich mal ein Bündel grünen Spargel, dazu frisches Lachsfilet und Speck gekauft.

Jetzt ist es ja nicht so, dass wir keine Teller hätten. Nein wir haben sogar recht gute Teller von Villeroy & Boch…aber Madam braucht ja bei einem Fischgericht auch passende maritime Teller, damit es auf den Bildern besser wirkt.
Gesagt getan. Auf die Fischteller von Butlers hatte ich schon lange ein Auge geworfen. Leider habe ich vor lauter Freude einen klitzekleinen Fehlkauf getätigt. Na fällt es euch auf? Eigentlich sollte zu jedem Fisch-Teller ein kleines Schälchen in der jeweils anderen Farbe dazu (blauer Fisch, weißes Schälchen). Natürlich ist mir das erst daheim aufgefallen. Da war´s dann schon zu spät. Das tut dem maritimen Geschirr jetzt keinen Abbruch, aber einem Ästhetikfreak wie mir tat das schon etwas weh. Deswegen wird demnächst noch das richtige Schälchen gekauft. Muss ja alles seine Richtigkeit haben!


Bei Alex kam das Gericht mit gebratenem Lachsfilet, Spargel im Speckmantel und Sauce Hollandaise scheinbar so gut an, dass er einen Tag später wieder meinte: „Also da kann man sich bewerben“.
Ich so: „Häh, bewerben wofür“?
Er: „Ja beim „Perfekten Dinner“. Da gibt’s ne Online-Bewerbung“.
Ich: „Ich mag mich da aber nicht bewerben“.
Er: Brauchst du ja auch nicht, ich mach das…


Wenn ihr also demnächst auf VOX eine Frau seht die ihren Freund mit dem Kochlöffel erschlägt: DAS BIN ICH!

 
Das Gericht ist eigentlich ganz einfach:
Das holzige Ende vom Spargel abschneiden und ggfs. noch etwas anschälen. Dann die Stangen mit Speck umwickeln. In einer Pfanne erst leicht anbraten, damit der Spargel etwas weicher wird. Kurz bevor das Lachsfilet fertig ist, die umwickelten Speckstangen kross anbraten.
Den Lachs kaufe ich immer mit Haut, diesen dann auf der Hautseite anbraten. Wenn der Lachs noch leicht glasig ist, kurz wenden und auf der anderen Seite braten. Man sollte das Lachsfilet allerdings nicht zu lange in der Pfanne lassen, sonst wird es sehr trocken.
Die Sauce Hollandaise habe ich nach diesem Rezept gemacht.


Fertig
:-) Wünsche euch allen ein schöööönes Wochenende!

Liebste Grüße Seli

Samstag, 2. Mai 2015

Reisebericht Teil 2: Malediven - Meeru Island Resort & Spa



Nach 4 Tagen Dubai ging es für uns weiter auf die Malediven. Genau genommen auf Meeru Island Resort & Spa (4 Sterne). 


Anflug auf die Malediven: Ich hab mir am Flugzeugfenster die Nase platt gedrückt!!!
Bereits im Voraus hatte ich mich mit vielen der Inselhotels beschäftigt und Meeru konnte durch die Größe (eine der größten Malediven-Inseln) und die vielen Freizeitangebote punkten. Mit 96 % Weiterempfehlung auf Holidaycheck und dem Holidaycheck Award 2015 konnte eigentlich auch nichts schief gehen. 

Reif für die Insel!
Das Hotel bietet verschiedene Zimmerkategorien an: Von Gardenrooms im Inselinneren, Beachvillen am Strand, Watervillen direkt am Wasser bis hin zu den Over Water Villen, gebaut auf Stegen. Wir hatten uns im Vorfeld erkundigt und fanden die Beachvillen von Preis und Lage am Besten. Ich muss auch sagen, nachdem ich ja die ganzen Kategorien live gesehen habe, würde ich auch beim zweiten Mal diese Kategorie buchen. Ich mag einfach das Strandgefühl mit Sand und Palmen, welche man bei den Over Water- und auch teilweise bei den Water Villas nicht hatte.

Unsere Beachvilla 249
Vom Flughafen Male aus ging es für uns noch eine Stunde mit dem Schnellboot weiter.
Und dann sahen wir sie: MEERU ISLAND und ich sags euch, ich bin mit offenem Mund ausgestiegen und konnte nicht glauben, dass es solch ein Paradies gibt. Alle Bilder die ich bisher vom Hotel gesehen hatte, konnten bei diesem Anblick nicht mithalten. Denn es war alles noch schöner, das Meer blauer und die Kulisse glich einem gefotoshopten Postkartenmotiv!




Wir wurden herzlich mit einem Drink in Kokosnuss empfangen und dann gings auch schon in unsere Beachvilla.
Unsere Villa 249 lag am schönsten Strandabschnitt der Insel und es waren nur wenige Schritte vom Zimmer direkt ins Meer. Mit 56 m² sind die Villen sehr geräumig und das Highlight ist sicher das halboffene Bad mit Dusche im Freien. 



Aussicht von unserer Beachvilla :)

Ich muss sagen, für mich war das Fluch und Segen zugleich! Bei Tag war das wirklich genial und vor allem das Duschen mit diesem Blick war unbeschreiblich. 

Den Ausblick werde ich künftig beim Duschen vermissen...
 
Wer allerdings so ein Schisser ist wie ich und bei jedem Mini-Käfer einen Kreischanfall bekommt, für den war der Abend eine kleine Herausforderung. Außer ein paar Ameisen und einige Geckos (das waren meine Freunde, die haben alles gefressen) war eigentlich nicht viel los. Trotzdem hatten wir (okay ich) abends immer das Ritual laut an die Badtüre zu klopfen, damit auch ja alles weggekrabbelt ist. Ich glaube Alex hat das alles nur mitgemacht, damit ich Ruhe gab und er nicht mehr das halbe Bad abchecken musste, bevor ich endlich aufs Klo konnte. Wie gesagt, ich hab mir da mehr eingeredet und Panik gemacht, als es im Endeffekt war und ich bin auch wirklich der allergrößte Schisser auf Erden. Als mir abends der erste große Krebs auf dem Weg ins Restaurant begegnet ist, bin ich fast in Tränen ausgebrochen. Der hat ganz kampflustig seine Zangen gewetzt und nur auf mich gewartet.
Jaja, der Alex hat´s nicht leicht mit mir :D




Zurück zum Hotel. Da die Insel recht groß ist (man braucht ca. eine Stunde um die Insel zu umrunden) gibt es zwei Buffet Restaurants mit identischem Essen. Das Farivalhu, dem wir zu geteilt wurden und das Maalan Restaurant. Im Farivalhu sind auch Kinder zugelassen, während im Maalan Restaurant nur Erwachsene Zutritt haben. Die ersten Tage waren wir im zugeteilten Restaurant, haben dann allerdings zum Maalan gewechselt, da das Restaurant viel schöner gelegen ist und die Atmosphäre etwas ruhiger war. Hier muss ich auch mal die Hotel-Rezeption loben, diese haben wirklich alles problemlos umgesetzt und waren sehr nett bei Fragen oder Wünschen. 


Das Maalan-Restaurant direkt am Strand.
Aussicht vom Frühstückstisch.

Da wir all inklusive gebucht hatten, waren die Getränke, das Essen und Snacks für uns kostenlos. Und das kann ich auch jedem ans Herz legen. Die Getränkepreise sind so hoch, dass sich das all inklusive definitiv lohnt! Ein Kritikpunkt sind allerdings die verwirrenden Getränkeangebote. Für mich bedeutet all inklusive, dass ich alles kostenlos bekomme. Leider war dies nicht der Fall. Auf den Karten gab es auch einige Angebote die kostenpflichtig waren und so war es etwas mühselig sich immer erst abzusichern, ob denn das Bestellte auch kostenfrei ist. Auch in der Minibar im Zimmer musste man etwas aufpassen, denn auch hier waren Getränke enthalten die extra berechnet wurden. 

Der Buffet-Bereich beim Abendessen.
Das Essen (Frühstück, Mittagessen und Abendessen) in Buffetform war super lecker. Selten habe ich in einem Hotel so leckeres Fleisch (auf den Punkt gebraten) bekommen. Es gab auch immer eine Kochstation an der morgens frische Eier und Omelette zubereitet oder Mittags und Abends frische Nudelgerichte angeboten oder Fisch/Fleisch gegrillt wurde.
Wer hier noch etwas zu meckern hat, sollte lieber zuhause bleiben!


Unsere Lieblingsbar der Insel - Die Uthuru Bar.

Abends luden die vielen verschiedenen Bars auf der Insel u.a. mit Live-Music zum Verweilen ein. Wir verbrachten die meiste Zeit in der Uthuru-Bar welche direkt neben dem Maalan Restaurant lag und eine super schöne Sonnenuntergangskulisse bot. 



Sonnenuntergang vom Feinsten.
 
Am Abend wurde die Bar toll beleuchtet.

Als all inklusive Gast hatte man auf der Insel einige tolle Vorzüge:
U.a. war die Sunset Punch Cruise mit Dolphin-Watching an einem Abend kostenlos (normal lag diese Tour bei 35 $ p.P.). Hier sind wir mit einem Boot kurz vor Sonnenuntergang raus gefahren und haben nach Delfinen Ausschau gehalten. Es war der Wahnsinn, wir haben bestimmt 30 Delfine in einer Gruppe gesehen. Einfach unbeschreiblich! 



Zum Abschluss dann noch der traumhafte Sonnenuntergang auf dem Meer. Ohhh ich will sofort wieder zurück!!!

Perfekter Schnappschuss auf der Sunset Cruise.
Ebenfalls kostenlos war die tägliche Fahrt zum Hausriff. Die Insel selbst bietet zwar auch einige tolle Schnorchelstellen, aber mit dem Hausriff konnte es natürlich nicht mithalten. Wir haben von den verschiedensten bunten Fischen bis hin zu Schildkröten echt alles gesehen! 


Zusätzlich haben wir an einem Tag die Tour zum Turtle-Reef und der unbewohnten Insel Kagi gebucht. Die Unterwasserwelt auf den Malediven hat uns sehr beeindruckt und der Abschluss auf der Insel mit einem BBQ war so toll! Ich weiß wirklich nicht wie viele Unterwasserbilder wir gemacht haben, aber unsere Kamera war voll davon!


Zutraulicher Regenbogen-Fisch...

Mein Traum - neben Schildkröten im Meer schnorcheln

Meeru Island ist sehr gepflegt und in Top Zustand. Der Strand wird jeden Morgen vom Personal gesäubert und auch die Bereiche Pool und öffentliche Toiletten sind 1A! 

Pool-Bereich nur für Erwachsene
Am Strand gibt es genügend Liegen, aber man hat sowieso fast immer das Gefühl alleine auf der Insel zu sein. Durch die Inselgröße verteilt sich alles sehr gut und außer zu den Essenzeiten merkt man kaum wie viele Urlauber dort sind. 

Man hatte wirklich das Gefühl von Robinson Crusoe - Allein auf der Insel.

Kleine Riffhaie tummelten sich am Hafenbereich der Insel
Steg zu den 300er-Jacuzzu Water Villas (Over Water)

Perfektes Postkartenfoto!
Watervillas

Eins meiner Highlights war aber auf jeden Fall auch das Duniye Spa. Wir hatten jeweils zwei Massagen im Over Water Spa gebucht. Oh man, ich sags euch, ich war im Massagen-Himmel.

Over-Water-Spa - Das Paradies :)
Während meiner Anwendung konnte ich durch den Glasboden die Fische beobachten. Aber wenn ich ehrlich bin hat das nur kurz funktioniert, weil ich so entspannt war, dass ich fast eingeschlafen bin. Wer auf Meeru ist, MUSS sich hier eine Massage gönnen!!! Das Spa hat auch einige Auszeichnungen und das zu Recht. Aber Bilder sagen mehr als 1000 Worte!

Fußbad auf der Terrasse des Duniye Spa.

Wie ihr seht, Meeru ist das wahrgewordene Paradies!

Das Ende des Stegs der Over-Water Villen im 300er-Bereich.


Der Kleine hat mit uns den Sonnenuntergang an der Uthuru-Bar genossen.

Am Abreisetag - Nach kurzem Regenschauer noch ein letztes perfektes Foto.
Es gibt Momente und Erlebnisse die möchte man in seinem Leben nicht mehr missen und diese Insel gehört für mich definitiv dazu!

Liebste Grüße Seli